Sandsäcke

Boxsäcke und Sandsäcke von Twins und King

Der Boxsack/Sandsack von Twins/King ist unter allen Kampfsportlern als extrem robustes und langlebiges Trainingsgerät bekannt. Regelmäßiges hartes Schlag- oder Kicktraining ist mit dem Boxsack/Sandsack von Twins/King überhaupt kein Problem. Der Boxsack/Sandsack von Twins/King sollte in keinem Gym fehlen.
Twins Sandsack
TWINS Sandsack, Leder
Twins Sandsack
TWINS Sandsack, aus Leder/Nylon
King Sandsack
KING Sandsack Camouflage Design, aus Leder

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Beratung zur Befüllung von Boxsäcken

Alle Produktberater

Um das Training auch zuhause optimal und intensiv zu betreiben, legen sich viele Kampfsportler einen eigenen Boxsack/Sandsack zu. Da man die Säcke aufgrund des hohen Gewichtes und der Größe nicht gleich komplett bestellen kann, werden diese unbefüllt bestellt. Es stellt sich an dieser Stelle natürlich die Frage, wie man seinen Boxsack nun bestmöglich und formschön befüllen kann.

Für die Befüllung gibt es neben den speziell hergestellten Füllmaterialien, wie z.B. unterschiedlicher Granulate oder Schaum- und Kunststoffen, auch andere Füllungen aus dem täglichen Leben. Zu den unterschiedlichen Ideen zählen Holzspäne, Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Stofffetzen oder sogar Kleintierstreu.

Die Unterschiede sind dabei nicht zu vernachlässigen. Daher sollen im Folgenden die verschiedenen Füllmateriealien vorgestellt werden.

 

Unser Granulat

  • Tigerfist
    Körnung
    :
    2-3mm
    Farbe
    :
    Schwarz
    Toxisch
    :
    Untoxisch
     
    25 KG je Sack zur Befüllung
 

Alle Füllmaterialien

  • Sand

    Oft wird der Boxsack im Volksmund auch als Sandsack bezeichnet. Dabei wissen viele nicht das Sand eine der schlechtesten Füllmaterien ist die es gibt. Schon nach kurzer Zeit wird der Sack extrem hart und schwer. Durch die Verdichtung des Sands wird der Sack immer unnachgiebiger und die Schläge werden immer weniger gedämpft. Dies ist für die Handgelenke sehr schlecht, da diese beim Auftreffen sehr stark belastet werden. Vergleichbar mit Schlägen auf eine unnachgiebige Wand. Die Tatsache, dass man nach einiger Zeit immer mehr Sand hinzufügen muss, macht den Boxsack unglaublich schwer und könnte ein Problem für die Boxsackhalterung darstellen, welche in der Wand oder der Decke verankert ist. Das hohe Gewicht und der zunehmende Druck auf den Boxsack kann zudem Nähte aufplatzen lassen und andere Beschädigungen hervorrufen. Die dadurch entstehende Sauerei dürfte selbst der beste Staubsauger nicht in den Griff bekommen. Sand sollten daher auf gar keinen Fall verwendet werden.
  • Sägemehl oder Holzspäne

    Sägemehl oder Holzspäne sind ebenfalls eher ungeeignet. Nachteilig bei diesem Füllmaterial ist, dass schon bei leichter Luftfeuchte das Mehl oder die Späne verklumpen und somit extrem hart werden. Ähnlich wie beim Sand schadet man damit den Handgelenken beim Schlag auf den Sack. Zudem, wie fast bei jedem biologischen Material, beginnt das Material  sich bei Feuchtigkeit zu zersetzen oder gar zu schimmeln. Sägemehl oder Holzspäne mögen zwar ein sehr günstiges Füllmaterial sein, aber dieses Luftdicht zu verpacken, stellt eine Herausforderung dar. Sägespäne oder Holzspäne sind also ebenfalls absolut ungeeignet.
  • Getrockneter Reis, Mais, Hülsenfrüchte, Getreide

    Weitere oft diskutierte Füllmaterialien sind getrockneter Reis, Mais, Hülsenfrüchte oder Getreide. Bei einem regelmäßigen Training mit Schlägen und Tritten beginnen sich diese Stoffe jedoch zu pulverisieren. Das Pulver verdichtet sich im Sack und setzt sich in jede freie Lücke. Die Folge ist wieder, dass sich der Sack zunehmend verhärtet. Zudem hat man wieder das gleiche Problem der Zersetzung bei organischen Materialien. Werden diese nicht absolut Luftdicht verschlossen, sammelt sich Feuchtigkeit und bietet somit den Nährboden für Fäulnis, Schimmel und Ungeziefer. Außerdem sollte dieses Material in dieser Menge auch relativ schwer zu beschaffen sein. Wie die Befüllung mit Sand oder Holz-/Sägespänen sollte man den Boxsack auch nicht mit Reis, Mais, Hülsenfrüchten befüllen. 
  • Kleintierstreu

    Kleintierstreu hat das gleiche Problem, wie getrockneter Reis und Getreide, es pulverisiert nach der Zeit und macht den Sack extrem hart. Außerdem müsste es ebenfalls separat luftdicht verpackt werden, da es nach einer seiner Haupteigenschaft sehr gut Feuchtigkeit aufnimmt. Der Kostenvorteil macht es im ersten Moment aber sehr interessant. 
  • Papierschnippsel

    Eine der günstigsten Füllungen die es wahrscheinlich gibt sind Papierschnippsel. Bei den Schnippsel hat man aber das Problem, dass diese auch nach und nach Feuchtigkeit aufnehmen und den Boxsack partiell sehr hart werden lassen. Außerdem kann Papier ja bekanntlich auch schimmeln. 
  • Stoffreste / Textilreste

    Die meisten Boxsäcke werden heute mit Stoffresten befüllt. Kleingeschnittene Stoffreste (ca. 3 bis 5 Zentimeter) sind wohl eine der besten Boxsackfüllungen. Die Stofffetzen verdichten sich nach einiger Zeit und der Boxsack wird schwer und hart. Stoffreste kann man teilweise umsonst aus Schneidereien oder aus Kleiderresten im landwirtschaftlichen Bedarf oder im Industriebedarf erwerben. Die Säcke bieten eine gute Dämpfung beim Schlagen und bilden einen formschönen Boxsack. Wenn der Sack dann noch zu leicht ist, kann man diesen in der Mitte des Sacks mit einem Eisen- oder Stahlrohr beschweren. Auch bei Stoffresten muss man darauf achten, dass keine Feuchtigkeit in den Boxsack gelangt, da ansonsten ebenfalls Schimmel droht.
  • Granulat

    Eine professionelle Füllung eines Boxsacks besteht aus zerkleinertem Gummigranulat. Z.B. aus alten Reifen. Fertig gefüllte Boxbirnen beinhalten oft diese Füllung. Die Vorteile von Granulat sind, dass es kein organischer Stoff ist und so nicht faulen oder schimmeln kann. Weiterhin hat es gute Dämpfeigenschaften, da das elastische Gummigranulat bei geringem Volumen ein hohes Gewicht bietet und so jegliche Krafteinwirkung gut absorbiert. Das Gewicht der Boxsäcke ist dabei optimal und man erreicht eine nahezu körperähnliche Konsistenz. Das Granulat hat eine sehr lange Halbwertzeit ohne jegliche Qualitätseinbußen. Nach der Befüllung ist der Boxsack formschön und  sofort einsatzbereit. Durch die elastische Eigenschaft werden handelsübliche (PVC, Leder, Kunstleder-) Säcke nicht von innen heraus verletzt. Die Beschaffung vom Granulat gestaltet sich jedoch in den meisten Fällen als schwierig.  
 

Die optimale Füllung

Wer schon einen Boxsack mit Stoffresten befüllt hat, weiß genau, welche Herausforderung auf ihn zukommen. Wenn man den Boxsack zum ersten Mal füllt, ist dieser nicht sofort einsatzbereit. Meist dauert es einige Trainingseinheiten und Befülldurchgänge bis dieser optimal verdichtet ist. Solange oben immer wieder Luft zur Nachfüllung bleibt, ist die Verdichtung noch nicht abgeschlossen. Zudem muss man das Gewicht immer mal wieder kontrollieren, da dieses beim Training sehr entscheidend ist, um die Schlagenergie optimal aufzunehmen und den Boxsack nicht in ein Pendel zu verwandeln.
Beim zweiten Mal würde man nach Alternativen suchen. Die beste Alternative zur Befüllung stellt das Gummigranulat dar. Während der Befüllung den Boxsack immer mal wieder kurz durchrütteln und dann bis oben hin voll machen. Durch das Rütteln sollte die Verdichtung des Granulats final abgeschlossen sein. Anschließend ist der Sack sofort für die erste Trainingseinheit einsatzbereit. Eine gute Dämpfung, ein optimales Gewicht und Langlebigkeit des Materials sind dabei garantiert.
 

Füllanleitung

  • Wir schlagen vor jeweils alle 20 Zentimeter Füllung den Boxsack kurz und kraftvoll ebenso Gleichmäßig durchzurütteln, das machen Sie so lange bis der Boxsack voll ist.
  • Oben am Rand angelangt sollten Sie einen kleinen Berg des Materials aufschütten um eventuelles Nachsacken des Materials vorzubeugen.

Füllanleitung

Die benötigte Menge könnt Ihr anhand dieser Tabelle bestimmen.

Höhe eures Boxsacks Durchmesser eures Boxsacks Benötigte Menge Granulat in Kg
80 cm 25 cm ca. 25 Kg
90 cm 33 cm ca. 50 Kg
100 cm 40 cm ca. 75 Kg
150 cm 36 cm ca. 100 Kg
150 cm 40 cm ca. 125 Kg
180 cm 40 cm ca. 150 Kg